Stadtteilinitiativen

Das „ostdeutsche Modell“

Im Jahr 2003 hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) zusammen mit dem Deutschen Seminar für Städtebau und Wirtschaft (DSSW) im Rahmen eines Pilotprojekts ostdeutsche Städte aufgerufen, sich zu bewerben, um von ihnen ausgewählte Geschäftslagen zu revitalisieren. Ausgewählt wurden die vier Modellstädten Halle, Chemnitz, Weimar und Schwerin – das Projekt befindet sich derzeit in der Umsetzung.

Im Unterschied zum nordamerikanischen Modell einer Stadtteilinitiative findet die Umsetzung jedoch unter der Führung von Projektverantwortlichen statt, welches im Wesentlichen die Stadtmarketinggesellschaften und die Industrie- und Handelskammern sind. Zudem erfolgt die Finanzierung und das Engagement der Grundeigentümer auf freiwilliger Basis. Damit gibt es grundlegende Unterschiede zu den klassischen Stadtteilinitiativen, weswegen eine direkte Vergleichbarkeit nicht gegeben ist. (...)

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